Unsere Ehre heißt Kritik

„Intellectualitas: die größten Arschlöcher sind die sogenannten Intellektuellen.“ (Thomas Bernhard)

Amadeo Bordiga, einer der Führer der blödesten linksradikalen „Spastis“ (J. F. Geldsack), der innerhalb der italienischen KP gegen den Sozialismus arbeitete, hat einen Fan, der ihm in Sachen Dummheit in nichts nachsteht. Kein Wunder, daß der Vollhorst tatsächlich das Blabla des Möchtegern-Bürgers Horkheimer als „Schatzkammer des Materialismus resp. des wissenschaftlichen Kommunismus“ interpretiert. Horkheimer bietet nichts außer kleinbürgerlicher Verzerrung des Marxismus und delirierendem Gelaber, das den Namen „Philosophie“ insofern zu recht trägt, als es antimarxistisch ist wie der Nationalsozialist Heidegger. Die penetrant eingestreuten Zitate des Karl Marx, den Horkheimer übrigens als Antisemit denunzierte, wie ein Blockwart, halt nur andersrum, dienen zu nichts als der Irreführung des Lesers und wollen glauben machen, man hätte es mit einem halbwegs bei Sinnen Gebliebenen zu tun. Weit gefehlt. Horkheimers Programm besteht in der Verhinderung respektive Bekämpfung jedes real existierenden Sozialismus, das eint ihn (nicht nur) mit Bordiga und den damaligen wie heutigen Kritischen Theoretikern. Ihre Feinde sind, damals wie heute, Marx, Engels, Lenin, Stalin und alle anderen, die nicht philosophieren, sondern revolutionieren wollen, um nicht länger Opfer, sondern Täter zu sein. Horkheimer wollte nie etwas anderes als eloquenter Beschwerdeführer der Opfer sein, die er locker nicht nur entmündigte, indem er ihren Opfer-Status verewigte. Sobald die Opfer tätig wurden, Täter wurden, hatte er für sie nichts übrig als Kritik, die sie zu ruhig haltenden ihr Leid Veredelnden machen sollte, um sich nicht den kritisch-theoretischen Vorwurf gefallen lassen zu müssen, es handele sich bei ihren Bestrebungen um eine Spielart des Nationalsozialismus. Wir erledigen im Vorübergehen das commünistisch-emanzipatorische Scheusal. Horkheimer folgen, das heißt: Großmäuliges Kleinbürgertum, imperialistische Massaker, sinnloses Herumdenken, heroisches Ertragen dessen, was aus der Welt geschafft werden muß, „Neger“ (Adorno, GSP) verachten, Antikommunismus, antifaschistischer Nationalsozialismus=Postnazismus. Was tatsächlich nötig ist, ist eine KP, die vom Irrenhaus DKP maßgeblich sich unterscheidet, revolutionärer Terror, die ein oder andere Säuberung, Autorität1, Zwang, Gewalt, also all das, was den feingeistigen Frankfurter Schülern (erinnert sei an Benjamins Gewaltkritik) stets ein Gräuel war, da es einer Gesellschaft der untoten Aushalter und Mitmacher die Möglichkeit der Menschwerdung geboten hat. Sozialismus eben.

sozialismus

  1. Damit ist nicht gemeint, wie Adorno, die Polizei einzuschalten, sobald Studenten nerven, auch wenn ihn das beinahe sympathisch macht: Wenigstens machte er sich nicht ganz so gemein mit dem anarchistischen Mob wie Marcuse. [zurück]

13 Antworten auf „Unsere Ehre heißt Kritik“


  1. 1 Genosse Geldsack 28. Juli 2010 um 10:57 Uhr

    Hacks hat das mal hübsch ausgedrückt: Die untere Klasse weiß, wenn’s gut läuft, zu handeln. Die mittlere weiß, wenn’s gut läuft, zu denken (sinngemäß).
    Man kann hinzufügen: Wenn es nicht gut läuft, wie z.B. momentan, dann weiß sie eben nicht zu denken, sondern nur zu kritisieren (bzw. „sinnlos herumdenken“, hehe)

    Die Kleinbürgerlichkeit der Kritik einzusehen, ist ganz wichtig. In Gesprächen mit Straßenbauarbeitern, Asylanten oder Hotelputzmännern wird diese Kategorie ja gar nicht erwähnt.
    Spricht man dagegen mit bürgerlichen, progressiven Linken (bspw. das Studentenlager) und sind diese auch mal wirklich gebildet und gewitzt im Denken, kann man ihnen natürlich die Notwendigkeit des Sozialismus in einiger Zeit darlegen, die sehen sie dann auch irgendwie ein. Wenn man sie soweit hat, machen sie aber immer einen Rückzieher: Hier gefällt’s mir besser, weil hier kann ich kritisieren! Es ist ihr letzter Rettungsanker, das Kritisieren als eine Art Fundamentalkategorie des Menschseins zu betrachten. Dass das auch nur an ihre Klassenzugehörigkeit gekoppelt ist, sehen sie natürlich nicht ein – sie würden sich ja auch ihre eigene Geschäftsgrundlage in dem Moment kaputt machen.
    Man muss das nämlich mit der ökonomischen Situation dieser Leute in Beziehung setzen: Sie leben in der BRD, die ein durch einen Haufen dummer Zufälle hochproduktives Kapital hat. Ebenso unverdient hat die BRD eine relativ gut dastehende Klasse von Lehrern, Beamten, Ärzten usw. (unverdient, weil es wohl an der DDR lag, dass dieser ganze Mittelbau so gut gestellt wurde), also die Leute, deren Kinder heute als unbezahlte Praktikanten und Prekariat rumlaufen und Studentenproteste etc. machen.
    Der Aufbau dieser Mittelklasse, die an der Ausbeutung des Rests der Welt finanziell ein klein wenig beteiligt wurde, war wohl eine der wichtigsten Erfolge im Kampf gegen den Sozialismus. Leute mit einem völlig schrägen Weltbild. Dieses Milieu ist die Keimzelle der Kritik.

    Der Titel dieses Textes ist daher auch ganz berechtigt. Wenn sie die Welt ein drittes Mal zu Trümmern schießen, steht’s wahrscheinlich auch auf den Gürtelkoppeln: „Die Kritik mit uns“

  2. 2 Stanislaw Hirschfeld 28. Juli 2010 um 14:57 Uhr

    Kein Witz: Mir ist ein Gespräch erinnerlich, während dessen Verlauf ein stolzer Kritiker tatsächlich als Argument gegen den real existierenden Sozialismus das mögliche Verbot seiner kritischen Tätigkeit, was sag‘ ich, seiner kritischen IDENTITÄT anführte. Ich halte das natürlich für eines der vortrefflichsten Argumente für jeden Sozialismus.

  3. 3 Tschekist 29. Juli 2010 um 11:14 Uhr

    Ihr seid, damit meine ich Dich, Stan, und diesen neunmalklugen „LW“, ihr seid mir komische Vögel. Ihr nennt euch Stalinisten und ihr verfehlt doch (fast) alles, was Stalin ausgezeichnet hat. Das fängt schon damit an, dass Stalin kein Stalinist war, sondern ein schöpferischer Marxist, der beste Schüler Lenins. „Stalinist“ ist immer ein Kampfbegriff gewesen.
    Ihr seid doch nur am Pöbeln und am Abkotzen, nichts davon würdet ihr bei Stalin finden, wenn ihr ihn lesen würdet. Stalin war ein Meister des revolutionären, des lenin’schen Kompromisses, wer mitarbeiten wollte, durfte mitarbeiten, auch Radek, auch Bucharin (die beiden Autoren der genialen sowjetischen Verfassung von 1936). Wer Mitarbeit mit Fraktionsbildung und Intrigenspiel „verwechselte“, musste mit Repressionen rechnen – das haben Bucharin und Radek, siehe ihre einverständigen Reden vor Gericht, auch akzeptiert. Trotzki hat das nie, dementsprechend hart MUSSTE Stalin gegen ihn vorgehen. DAS ist aber etwas anderes als euer präpubertäres Geprotze. Stalin ging es um positives Wissen UND – fast einzigartig in der Geschichte des Marxismus des 20. Jahrhunderts – um dessen Vermittlung. Kniet euch doch mal rein und LEST „Über dialektischen und historischen Materialismus“, das beste Erziehungsprogramm für die Massen seit der Bibel (DAS IST KEIN SCHERZ!). wenn ihr was beitragen wollt zur Wiedererrichtung einer revolutionären Linken im 21. Jahrhundert diskutiert Stalins »Ökonomische Probleme des Sozialismus in der UdSSR«, seine Spätschrift (1952), die das einzige angemessene Kompendium ist, dass sich mit den Fragen des Aufbaus des Sozialismus beschäftigt! Davon haben wir zu lernen. Die Linie Stalin-Ulbricht, die ihr zieht, sie ist richtig, aber ihr müsst das vermitteln, erklären, den „Wertkritikern“ begreiflich machen. Über deren Halsstarrigkeit, die ich anders als ihr nicht für naturgegeben halte, würde schon noch gerichtet werden – von den Massen, nicht von euch!
    Unter den „Wertkritikern“ ist der von euch bespuckte Bordiga der einzige gewesen, der Stalin ernst genommen hat und mit ihm diskutierte („Dialog mit Stalin“). Die Zeit der Ausgrenzung ist vorbei. Wer im Knast übrigens gejammert hat über das harte, schnelle, gründliche Durchgreifen, das war Gramsci (es gibt Hinweise, dass er deswegen aus der KP ausgeschlossen wurde, was natürlich den späteren Legendenbildnern peinlich war). Bordiga sieht durchaus Schwächen in der Argumentation – aber er kapiert einfach nicht die geniale historische Intuition Stalins: Dass der Aufbau des Sozialismus JETZT möglich ist, dass der Aufbau der Industrie unmittelbar einhergeht mit den Bildungs- und Gesundheitsprogrammen, mit der Schaffung der neuen sozialistischen Stadt. Bordiga will erst den Kapitalismus aufbauen, DANN kommt der Sozialismus. Wie lächerlich musst das Stalin erscheinen, der bereits mitten im Sozialismus steckte.
    Wenn ihr was tun wollt, dann kümmert euch um die Verbreitung von Stalins Einsichten, nicht um die Beschimpfung der Gegner. Das bringt nichts, das ist nicht positiv. Oder es bringt nur euch was, eurer Psyche, und das wäre ein ekelhafter Narzissmus, der nie und nimmer mit Stalin zu machen gewesen wäre. Wisst ihr, wer ein Narzisst war? Jeschow. Ihr kennt das Urteil, das Stalin über ihn fällte, oder?

  4. 4 LW 29. Juli 2010 um 13:56 Uhr

    „Horkheimers Programm besteht in der Verhinderung respektive Bekämpfung jedes real existierenden Sozialismus…“

    Er ging sogar noch viel weiter, z.B indem er jene „freie Welt“, welche nebenbei mal eben den Faschismus hervorgebracht hatte, explizit gegen jede kommunistische Anstrengung verteidigte, bzw. einen Angriffskrieg gegen den sozialistischen Block forderte:

    „Die sogenannte freie Welt an ihrem eigenen Begriff zu messen, kritisch zu ihr sich zu verhalten und dennoch zu ihren Ideen zu stehen, sie gegen Faschismus Hitlerscher, Stalinscher oder anderer Varianz zu verteidigen, ist Recht und Pflicht jedes Denkenden. Trotz dem verhängnisvollen Potential, trotz allem Unrecht im Inneren wie im Äußeren, bildet sie im Augenblick noch eine Insel, räumlich und zeitlich, deren Ende im Ozean der Gewaltherrschaft auch das Ende der Kultur bezeichnen würde, der die kritische Theorie noch zugehört.“ (Horkheimer im Vorwort zur Neuauflage einiger seiner Aufsätze)

    http://books.google.de/books?id=KalcFoL6aKwC&pg=PA129&lpg=PA129&dq=%22sie+gegen+Faschismus+Hitlerscher,+Stalinscher+oder+anderer+Varianz+%22&source=bl&ots=ml3H0wtKJr&sig=e3vRpyjl0VPm7dqyXurwLYGCDMU&hl=de&ei=PmlRTJDmHtDKOKPLwfwE&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=1&ved=0CBYQ6AEwAA#v=onepage&q=%22sie%20gegen%20Faschismus%20Hitlerscher%2C%20Stalinscher%20oder%20anderer%20Varianz%20%22&f=false

    „Nach der Besetzung der Tschechoslowakei war die einzige Chance, die Freiheit zu retten, eine gemeinsame Kriegserklärung der ganzen westlichen Welt an Rußland. Es ist die Schande des Westens, daß er überhaupt nichts getan hat und nichts tut als ein paar leere Deklamationen.“ (Horkheimer in seinen persönlichen Notizen)

    http://evakreisky.at/2004-2005/fse/handout_staatssozialismus.pdf

  5. 5 LW 29. Juli 2010 um 14:26 Uhr

    @Tschekist: Dein Kommentar war die beste – und einzig ernst zu nehmende – Entgegnung auf mich, die ich in den letzten Jahren vernommen habe. Natürlich stammt sie von einem Stalinisten, q.e.d.

    „Stalinist“ ist immer ein Kampfbegriff gewesen.

    Gerade deshalb ist es illusionär und idealistisch, die bürgerliche Kampfvokabel „Stalinismus“ einfach zu ignorieren – es ist immer besser, sie direkt als Selbstbezeichnung zu akzeptieren, schließlich meint der antikommunistische Mob damit nichts anderes als eben den von dir angebrachten „schöpferischen Marxismus“ und die in die Tat umgesetzte Lenin’sche Lehre.

    Ausserdem: „Kampfbegriff“ – was hast du gegen Kampf?

    „Wenn ihr was tun wollt, dann kümmert euch um die Verbreitung von Stalins Einsichten, nicht um die Beschimpfung der Gegner. Das bringt nichts, das ist nicht positiv.“

    Ich mache einfach weiterhin beides gleichzeitig. Das Pöbeln ist von Nöten, weil der Gegner eben nicht einfach ein normaler Feind ist, sondern sich als „Kommunist“ bezeichnet, ja das Monopol über die Kommunismus-Definition anstrebt und dabei momentan in der überwältigenden Mehrheit und machtvolleren Position ist. Und ich möchte als Kommunist eben nicht, dass in Zukunft jede Form von plattestem Antikommunismus und Anarchismus als Kommunismus gilt.

    Ich hatte aber ohnehin vor, demnächst mehr „positiveres“ zu verfassen, teile deine Position diesbezüglich also.

    „Über dialektischen und historischen Materialismus“, das beste Erziehungsprogramm für die Massen seit der Bibel

    Es geht mir um Stalin als POLITIKER, nicht als Verfasser von biblischen Erbauungsschriften. Nicht, dass diese schlecht wären, aber sie sind ja nunmal ohnehin Selbstverständlichkeiten. Ich verlinke einfach die Stalinwerke (da darf dann jeder selbst die Originale lesen), bevor ich mich zum Stalin-Bauchredner mache.

    „diesen neunmalklugen „LW““

    Ich bin zehnmalklug, mindestens!

  6. 6 Tschekist 29. Juli 2010 um 15:19 Uhr

    Süßer, das war ein Fake. Die Idee hatte ich heute Morgen beim Kacken. Ich wollte mal testen, ob Du (und / oder Stanislaus) wirklich so verblendet bist und auf die üblichen Phrasen,– „schöpferischer Marxismus“, „geniale Verfassung“ –, die schiefen Vergleiche (Bibel) und den gönnerhaften Ton anspringst. Tust Du. Das wäre noch nicht mal den Hanswursten von der KPD(B), die ich verlinkt habe, passiert. Stalin, darin sind wir uns tatsächlich einig, muss man ernst nehmen. Dich nicht. Bussi!

  7. 7 Stanislaw Hirschfeld 29. Juli 2010 um 15:48 Uhr

    Werter Fakist,

    jetzt ist mir der elfmalkluge LW zuvorgekommen. Er hat recht, auch wenn er sich geirrt hat, als er Dich für aufrichtig hielt. Ich beschränke mich daher auf ein paar Ergänzungen.

    Das Pöbeln und das Beleidigen ist eigentlich etwas anderes. Den untoten Mob als das, was er ist, zu bezeichnen, ist keine Beleidigung, denn das würde bedeuten, er wäre etwas anderes, als er eben ist. Sich selbst nicht nur als Stalinist denunzieren zu lassen, sondern den Titel selbstbewußt zu tragen, hilft dabei, nicht mit dem ewig debattierenden Kritikerpack in einen Topf geworfen zu werden, deren größte Sorge wie eh und je in der Umsetzung des Sozialismus besteht.

    Von Bordiga habe ich einiges gelesen, nichts davon kann sich auch nur im Entferntesten messen mit der Brillanz der Werke der russischen Revolutionäre. Seine Vorschläge, wie Politik und Ökonomie in der Sowjetunion zu betreiben seien, waren sogar höchst gefährlich, glücklicherweise wurden sie nicht umgesetzt. Ich erinnere, nur als eines von vielen Beispielen, an den Schwachsinnsvorschlag, die KomIntern in eine Partei umzuwandeln, so als könne man damit der Realität der in Nationalstaaten aufgeteilten Welt ein Schnippchen schlagen. Ein Verteidiger Trotzkis war er passenderweise auch noch.

    Nun zu Dir: Ein Hanswurst ist einer, der Albernheiten begeht, einer wie Du. Es spricht Bände, daß sogar einer, der nur so tut, als hätte er etwas gemeinsam mit Stalinisten, als wäre er sogar selbst einer, in diesem Moment immernoch weitaus vernünftiger wirkt als wenn er so redet, wie er es wirklich meint. Das ist Dein Armutszeugnis, Du hast es dir selbst ausgestellt.

    Grüße ins Tollhaus,
    S. Hirschfeld

  8. 8 LW 29. Juli 2010 um 16:16 Uhr

    @Tschekist: Ich hatte mir das durchaus gedacht, da sich DKPler wohl niemals selbst als Tschekisten bezeichnen würden.

    Einen Fake nicht länger als einen Kommentar lang durchzuhalten zeugt aber in der Tat von konditionslosem Hippietum. Da ich allerdings, im Gegensatz zu Dir, kein Authentizitätshuber bin, nehme ich sogar sogenannte „Fakes“ (die es, genauso wie „Trolle“, in Wahrheit gar nicht gibt) ernst.

    Dieses „Faken“ steht Dir übrigens gut, es zeigt, dass Du die Wahrheit eben durchaus kennst, aber aus Zombieloyalitätsgründen und sonstigen Opportunismus-Mechanismen eben stattdessen lieber (weil Wahrheit ja so „langweilig“, „unspektakulär“ und „altlinks“ ist) den den Szenemüll nachplapperst.

    Die stalinistische Haltung steht eben nicht jedem.

    Man muss dein Vorgehen als das nehmen, was es ist: eine Mode zum Zwecke der Partizipation bei den Elendsten. Daher steckt letztlich in deinem gefakten Stalinistentum weit mehr Aufrichtigkeit, als Dir bewusst ist. „Tod des Autors 2.0″ sozusagen.

    Und mich „MUSS“ man nicht „ERNST NEHMEN“, nein. Erst recht keine mit Ranküne beladenen Web-Stalker wie Du, der Du ein weiterer belangloser Teil des gaffenden Deppen-Gekröses bist, das sich in seinen Abschaumrinnen immer wieder anmaßt, dem Weltgeist hinterher zu spucken.

    Wollte ich von Leuten wie Dir „ernst genommen“ werden, würde ich Kritik betreiben oder sonstwie versuchen, qua Jargon zu fraternisieren, wie Du das ja von deinen „Genossen“ gewohnt sein dürftest.

  9. 9 Medic 30. Juli 2010 um 1:29 Uhr

    Mensch, Lyzis, nimm bitte die Medikamente und sprich nicht mit dir selbst, das war damals schon nicht so gut für dich.

  10. 10 G. P. Sommer 30. Juli 2010 um 2:14 Uhr

    Zwischenfrage: Welchen real existierenden Sozialismus sollen Marx und Engels denn aufgebaut haben?

  11. 11 Stanislaw Hirschfeld 30. Juli 2010 um 19:01 Uhr

    Medic, ein lästiges Symptom des Zombie-Kapitalismus, das den Wahnsinn auf die Spitze treibt und sich zum Arzt halluziniert, sollte den weisen Rat von Dr. Hirschfeld annehmen: Eine Zyankali-Tablette pro Tag, bis die Beschwerden stoppen.

  12. 12 Stanislaw Hirschfeld 30. Juli 2010 um 22:40 Uhr

    Ach Sommer, wie kommst du denn auf diese komische Frage? Beantwortet kriegst du sie jedenfalls: Kein Sozialismus, der seinen Namen wert ist bzw. war bzw. sein wird, ist zu haben ohne Hegel, Marx, Engels. Nicht umsonst griff etwa Lenin immer wieder auf die Werke dieser großen Drei zurück, ohne sie hätte er seine eigene Größe nie erlangt, die Sowjetunion wäre nicht entstanden. So ist das. Warum ist das so? Lies es nach. Könnte helfen.

  13. 13 G. P. Sommer 30. Juli 2010 um 23:29 Uhr

    Ich werde mich hüten, das zu lesen, auf Empfehlung der CSU! Sonst hätten wir am Ende wieder so einen Sozialismus, eine zweite Sowjetunion, wie bei Herrn Lenin, wie Hirschfeld schreibt. Ich lese lieber „die kleinen drei“ (???, JU-niordetektive mit Empfehlungsschreiben des Polizeichefs von Rocky Beach, U.S.A.). Und höchstens noch, was B. Brecht über all die großen Männer der Geschichte gedichtet hat.

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