Archiv der Kategorie 'Geschwätz'

Logik des Terrors

Die Logik linker Antisemiten ist terroristisch. Indem die Hamas kürzlich Abbas‘ UN-Plan unterstützte, erkannte sie in den Augen des angeblich marxistischen Volksfrontlers Nassar Ibrahim den Staat Israel an. Die vom Gazastreifen aus abgefeuerten Raketen stellen demzufolge die islamistische Variante einer Respektsbekundung dar, die hierzulande einstmals durch Lüpfen des Hutes oder eine Verbeugung Ausdruck fand. So geraten die Nazis der Gegenwart den rechtsradikalen Linken zu den eigentlich Zivilisierten. Auf dem Kopf stehend mit Marx sich schmücken und Juden anspeien – sozialistische Gesellschaft hätte dafür selbst im Zirkus keinen Platz. Jedoch gelingt der jungen Welt versehentlich ein weiterer Beweis für die Notwendigkeit umfangreicher Gulags. Es wäre auch ohne gegangen.

The Talking Dead III

„Der Kommunist ist, wie wir wissen, ein Dogmatiker, autoritätshörig und buchstabengläubig. Aber ihn entschuldigt ein wenig, dass er gewöhnt ist, dass es seinen Gegner in solchem Maße an Gründen gegen die Marxisten fehlt, dass es höchst selten vorkommt, dass sie etwas anfechten, das die Marxisten tatsächlich gedacht oder gesagt haben. Viel lieber widerlegen sie am Marxismus, was kein Marxist je vertrat.“ (Peter Hacks)

Etwa hier. Oder auch in dieser Vorführung geistiger Verwahrlosung und Niedertracht. Das einzig Gute daran sind die Marx-Zitate. Die kann man, sie sind schließlich wahr, immer wieder lesen. Kommunist sollte man aber schon sein, das Wahre will ja doch begriffen sein.

Claus Peymann redet Unsinn und geht mir auf die Nerven

„Was vernünftig ist, das ist wirklich; und was wirklich ist, das ist vernünftig.“1 (G.W.F. Hegel2)

„Daß sich die Theoriebildung des wissenschaftlichen Sozialismus oft und an entscheidenden Punkten in groß angelegten Polemiken vollzog, hängt aufs engste damit zusammen, daß Theorie hier eben nicht einfach Erkenntnis um der Erkenntnis willen, sondern Handlungsdirektive ist.“ (H.H. Holz3)

Die öde Juli Zeh sieht sich in „einer leistungsorientierten Welt“, wo es sich doch, wie LW unlängst bemerkte, bei der sogenannten Leistungsgesellschaft um eine dreiste Lüge der Zombiepropaganda handelt. Leistung wird nicht gefördert und bewundert, sondern be- und verhindert, geleugnet, versteckt, beschimpft, beneidet, bekämpft. Deswegen ist es möglich, daß einer wie Hans Heinz Holz beinahe unbemerkt sterben kann, während jemand wie Christa Wolf Anerkennung erhält für ihren Niedergang bis zur Kollaborateurin des westdeutschen Imperialismus, während elende Schwätzer wie Peter Sloterdijk und Jürgen Habermas mit bedeutenden Denkern verwechselt werden, während Rolf Hochhuth als ernstzunehmender Dramatiker gilt und Claus Peymann für Kunstbeschädigung und Schändung des Berliner Ensembles nicht eingesperrt oder verjagt, sondern bezahlt wird. Das ehemalige Zentralorgan der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) heißt jetzt „neues deutschland“ und druckt Peymanns Selbstentblößungen. Im Folgenden werden einige der dämlichsten dokumentiert und in Stichworten kommentiert, zur Aufbewahrung und als Vorarbeit für spätere revolutionäre Verwendungszwecke.

„Zur Geburtsstunde der russischen Revolution – nicht erst unter Stalin, schon unter Lenin – gehörte der Terror, gehörte die Diktatur einer Kaderpartei. Im Westen sahen wir schaudernd die Moskauhörigkeit des Ostens. Und bereits die Französische Revolution lehrte, dass die ersehnten Umstürzler von heute die Diktatoren von morgen sind.“

Antikommunismus von links. Anarchistische Lobpreisung des Imperialismus. Allgemeine Herrschafts-, mithin Gesellschaftsfeindlichkeit.

„Der – hoffentlich nur zeitweilige – Ausfall der sozialistischen Utopie jedenfalls macht allen, die eine bessere Welt wollen, arg zu schaffen.“

Sagt einer, der „[u]m Himmels Willen!“ kein Marxist sein möchte. Typische Feigenblattäußerung zur Verhinderung der Denunziation und Behandlung als stinknormal reaktionär. Selbstverständlich leichter durchschaubar als frisch geputzte Fensterscheiben.

„Früher hieß es, nur die Idioten gehen zum Militär, längst scheinen auch in die Politik einzig nur die Idioten hineinzustapfen. Das kann nicht endlos gutgehen.“

Das kann wirklich nicht gutgehen, wo die Idioten doch auch ins Theater marschiert sind.

„Ein wirtschaftlicher Zusammenbruch, gepaart mit vollständiger Inkompetenz der Verantwortlichen, das vermag ein friedliches Westeuropa sehr schnell in ein Pulverfass zu verwandeln.“

Heuchlerisches Herbeifürchten des ersehnten feuchten Traums aller Anarchofaschisten. Apokalypse als Utopieersatz.

„Jede Revolution muss das Alte vernichten, das Privilegierte, die ungerechte Verteilung. Aber sie zerstört damit stets auch Kultur, Erhabenheit, Ästhetik, das Schöne. Proletarische Grobheit war in der Geschichte des 20. Jahrhunderts nicht zu vermeiden, aber sie beflügelte Intelligenzfeindlichkeit, Rohheit gegenüber der Poesie und einen kulturlosen Pragmatismus. Da liegt eine schreckliche Dialektik vor, die vielleicht nie zu einer Lösung kommen kann.“

Undialektisches, fortschrittsfeindliches Geraune. Unverständnis wichtigster Begriffe wie etwa Aufhebung, Dialektik, Revolution usw.

„Wir sind Gebrochene.“

„Ich geh mit keinem dieser Polit-Kasper an irgendein Büffet. Ich streite mich und bin mit allen verfeindet.“

„Ich bin stolz, Linker zu sein. Links ist da, wo das Herz schlägt – und weh tut.“

Identitäres, selbstgefälliges, armseliges Geflenne eines Intendanten-Kaspers mit Faible für Lafontaines Wort“witz“. Läßt all die an seiner Hirngeringschätzung leiden, die sich mit seinem Weltschmerz befassen.

Kleiner Zusatz: Der Tibet-Kasper Dalai Lama hält sich selber zwar nicht für einen Leninisten, aber im Gegensatz zum gleich blöden Peymann “as far as socio-political beliefs are concerned, I consider myself a Marxist”.

Zusammenfassung: Alles steht mal wieder Kopf. Solange jedenfalls, bis die sozialistischen Kräfte sich ausreichend reorganisiert haben werden, um die notwendigen Richtigstellungen durchzuführen. Hans Heinz Holz hat dafür außerordentlich Nützliches hinterlassen. Vernünftige Menschen eignen sich das an, um’s weiterzuentwickeln und zu verwirklichen.

Kanonade von Valmy

  1. Heinrich Heine berichtete, daß Hegel über diesen Satz zu ihm sagte: „Es könnte auch heißen: Alles, was vernünftig ist, muß sein.“ [zurück]
  2. Georg Wilhelm Friedrich Hegel: Grundlinien der Philosophie des Rechts [zurück]
  3. Hans Heinz Holz: Die Algebra der Revolution – Von Hegel zu Marx – Aufhebung und Verwirklichung der Philosophie I [zurück]

The Talking Dead I

„das ist die frage, ob ein bekenntnis zu israel einen rechten rand abschreckt oder anzieht.“ (g.scheit, gescheitert und links)

Eigentor

„Mich würde mal in­ter­es­sie­ren, warum man ei­gent­lich eine Ge­sell­schaft auf­macht „Freund­schaft mit Kuba!“ Habt ihr ei­gent­lich nichts Bes­se­res zu tun auf die­ser Welt?“ (Theo Wentzke, Aufklärer, Verhinderer, Anarchist, Zeitverschwender, hängende Schallplatte)

gegenstandpunkt

arte gucken mit den Bekannten von Bekannten von ab sofort auf Distanz gehaltenen Freunden

„In der Wüste von New Mexico, auf einem Turm in 30 Meter Höhe über diesem Denkmal, explodierte die erste Atombombe.“

„Und wo ist dieser Turm jetzt?“

trinity site

Deutsches Kabarett: Georg Schrammstein

Vor vier Jahren fand Hans Mentz in der Titanic lobende Worte für Georg Schramm, denn „hier meinte es jemand ernst“. Mentz charakterisierte ihn dann 2009 „weniger als Komiker denn als kabarettistischen Volkstribun“, was ebenfalls positiv gemeint war. Doch hatten sich erste Zweifel eingeschlichen angesichts des „aus Krawattenträgern und Jack-Wolfskin-Fünfzigern“ bestehenden Publikums. Genau diese Art Leute war es auch, die sich eines vergleichsweise völlig irrelevanten Bahnhofumbaus wegen empört zum Demonstrieren begab und, nachdem sie ein wenig Staatsgewalt abgekriegt hatte, ohne daß daran irgendetwas Außergewöhnliches zu finden war, denn genau das passiert eben immer genau dann, wenn Bürger, ungeachtet ihrer sonstigen mitläuferischen Qualitäten, nicht so wollen wie die vom Kapital angeleitete Politik nebst ihren ausführenden Kräften den Skandal des Jahres 2010 kreierte. Selten wurde ein so langweiliges Thema so lange allerorten breitgetreten wie dieser schwäbische Kuhfladen. Angeblich reden selbst die Arbeiter an den Todesreaktoren in Fukushima während ihrer Mittagspause von nichts anderem – nicht Fukushima, Stuttgart ist überall. Georg Schramm ging es jedenfalls genauso wie dem Rest der Welt, Stuttgart 21 ließ ihn nicht mehr los, zweimal bereits musste er, denn er konnte nicht anders, aufgebracht, wie er immer war und weiterhin ist, zu einer der öden Montagsdemos, um als Lothar Dombrowski seine unendliche Wut zum Ausdruck zu bringen. Und das tat er. Doch damit nicht genug! Anstatt bloß die ohnehin überzeugten Stuttgarter Kleinbürger zu bepredigen, nahm Schramm „sich die CDU vor“. Im Freizeitpark in Rust zeterte er, diesmal gegen Lottogesellschaft und irgendwelche aktuellen sowie Ex-Minister. Er machte also das, was er immer tut, das, was jeder kennt, der ihn wenigstens einmal im ZDF gesehen hat, wo er zuletzt das dortige Kabarettprogramm moderierte, zusammen mit Urban Priol, den Bahnhofsmodernisierungen und stinknormale Kapitalbewegungen genauso aufregen wie seinen ehemaligen Kollegen, vor allem sobald sie in Stuttgart stattfinden und ihnen dank Unmengen erboster grün wählender Mittelständler genügend Applaus garantiert ist beim herrlich nonkonformen Schimpfen. Nach seinem Auftritt, der also nur für diejenigen ein „Eklat“ darstellen konnte, die auf Veranstaltungen gehen, von denen sie nichts wissen, und solchen Preise verleihen, die sie nicht kennen, war der anwesende Teil der herrschenden Klasse gehörig verstimmt und witterte in Gestalt von Roland Mack, unter anderem Bundesverdienstkreuzträger, nichts geringeres als „Klassenkampf“, worauf Schramm sich ein wenig hin und her wand, Fehler einräumte, einschränkte, aber dann doch nichts zurücknahm, womit er sich für eine späte Politikerkarriere qualifiziert haben dürfte. Mit Klassenkampf hat das alles natürlich nichts zu tun, was nicht zuletzt auch die Äußerungen seiner Fans beweisen:

„WEITER SO, GEORG SCHRAMM, die Nation braucht Dich!“

„Ich weiss warum ich IHN als Bundespräsident wollte.“

„Solche Mäuler braucht unser Land! Weiter so. Endlich wieder ein Kabarettist mit Format, Charakter und Rückgrat und keine lobbygeschleiften Gummipuppen!“

Usw. usf.

schramm 21

paeris

Eine weitere Folge der beliebten Serie „Deutsche Linke vorgeführt“

Heute: [pærɪs], ein Grüppchen Berliner mit trauriger Vergangenheit, ohne Zukunft

Man lasse die Comünist_Innen reden, sie zeigen sich dann ganz von selbst als die altbekannten Revisionistenarschlöcher, die sie bestenfalls sind. So fällt ihnen, wenn sie meinen, was zum Sozialismus sagen zu müssen, und das meinen sie andauernd, nur sowas ein:

„Das ist ganz sicher keine wünschenswerte Gesellschaft. Schon allein deshalb, weil eine Verstaatlichung der Produktion, so dass dann alle unter dem Kommando des Staates statt dem der verschiedenen Privateigentümer arbeiten, kein Schritt in Richtung einer emanzipatorischen Gesellschaft ist, sondern nur eine andere Form gesellschaftlicher Herrschaft. Insofern waren die realsozialistischen Länder auch nicht “auf halbem Wege” zu Kommunismus und haben auch keinen Schritt in die richtige Richtung unternommen.“

Die werfen der Diktatur des Proletariats allen Ernstes vor, die Diktatur des Proletariats zu sein. Na und? fragt der Kommunist achselzuckend und versteht ein weiteres Mal das anarchistische Idealistengekröse kein bißchen, was nun wirklich nicht sein Fehler ist. Da gibt es halt nichts zu verstehen, Pech für die Argumentanarchos, die ausgerechnet sich selbst berufen sehen, um aufzuklären, einige hundert Jahre zu spät und gedankenlos leider. Da bleibt nur noch, als „Kommunist“ doch sich etwas abzuheben von all den anderen, die man anstatt seiner selbst aufgeklärt wissen will, als bräuchte es keine Lichtquelle zur Erhellung, als würde die postgesellschaftliche Finsternis heller, wenn man nur oft genug „Argument einleuchten“ als fränkischen Zauberspruch ausspricht, als sollten Tote noch einmal lebendig gemacht statt erledigt zu werden, als würde agitatorisches Gelaber etwas nützen, wenn die Menschen abhanden gekommen sind, wenn von immerhin potentiellen Individuen nichts blieb als leblose Gefäße lebendiger Arbeitskraft. Dann werden zu Kronzeugen der Emanzipation solche antisemitischen Irre wie Solschenizyn, der einen der am längsten andauernden Anlässe für die Trauer um’s letzte Gulag darstellte, oder Isaac Deutscher, der Trotzkist, der sich ständig wiederholend nichts gegen Stalin vorzubringen wusste als dessen angebliche ständige Wiederholungen, oder halt die Kapitalistenarschbekriecher von der Jungen Linken. Balzac wusste:

„In Paris hat man eine gewisse Art, einen Menschen zu erledigen, indem man ihm sagt: Er hat ein gutes Herz. Dieser Satz bedeutet ebensoviel wie: Der arme Junge ist dumm wie ein Rhinozeros.“

Die Paeriser haben ein äußerst gutes Herz.

Freiheit

Norbert Bisky ist ein echter Freiheitskämpfer, der aufrecht für die gute Sache eintritt, hat er doch grauenvolle Erfahrungen in der DDR und mit Papa Lothar machen müssen. Des Künstlerkollegen Ai Weiweis Festnahme, von der hierzulande eigentlich niemand genaues weiß, ist ihm eine Schandtat, die ihn zu kühnen Taten treibt.

„Mir ist es völlig egal, ob ich jemals wieder in China ausstellen darf. Wo es keine Freiheit für andere Künstler gibt, müssen auch meine Bilder nicht zu sehen sein. Genossen, setzt mich auf die Liste.

Das ist mutig! Aber so mutig wie ein Bisky bin ich schon lange und verkünde hiermit:

Mir ist es völlig egal, ob ich jemals wieder in einem engen, überfüllten Zug sitzen darf. Wo es keine Freiheit für meine Beine gibt, muß ich mich auch nicht einzwängen. Genossen, setzt mich in den Maybach.

Die Irren haben keinen Ausgang, denn niemand hat sie eingesperrt

„Es ist noch nicht lange genug her, um sich nicht daran zu erinnern wie die Welt aussah, als sich das letzte mal eine deutscher „Kanzler“ über die Tötung von Menschen gefreut hat, Frau Merkel!“ (Martin Rußwurm, Depp der „FC“)

„Das war Mord.“ (Paul Rabe, meinender Leser der FAZ)

„Ich mag zwar keine hässlichen Araberfressen, aber irgendwie… Schlimmer als PorNO!“ (Alice Schwarzer, bald Wetterfee)