Archiv der Kategorie 'Postmoderner Faschismus'

Ach, Flora, wärst Du doch ein Kino geblieben!

Gäbe es den Anarchismus nicht, die herrschende Klasse wäre gut beraten, ihn sich auszudenken. Das Hamburger Gesindel, welches für den Laien vom faschistischen Mob kaum unterscheidbar ist, macht jede zaghafte Hoffnung auf baldiges Entstehen einer revolutionären Situation zuverlässiger zunichte als die Bundeszentrale für politische Bildung, Springer und Junge Freiheit zusammen vermögen. Wenn die Revolution manifestiert wird von diesen Verbrechern, dann, so schlußfolgert nicht allein der hanseatische Durchschnittsbürger verständlicherweise, ist es eines jeden Pflicht, die Bestie Revolution wenigstens nicht zu nähren. Daraus erwächst jedoch eine andere Problematik: Wenn den Deutschen der Hang zum Pogrom bislang nicht ausgetrieben werden konnte, bleibt verwunderlich, weshalb die Begeisterung fürs jüngste sich in linken Grenzen hält. Womöglich ist mangelnde Körperpflege verantwortlich. Rechtsradikale gelten verwunderlicherweise als besonders reinlich, wobei Volkes Meinung ein weiteres Mal von Erfahrung sich unbeeindruckt zeigt. Als Privatperson Herr Hirschfeld würde ich mir jedenfalls Besuche Angehöriger rot- oder braunschwarzer Blöcke gleichermaßen verbitten. Als von Abschiebung Bedrohter wäre mir lieb, nicht Linksradikale, die mich für den Erhalt ihres widerwärtigen Zentrums und als Anlaß für Gewaltparties mißbrauchen wollen, nähmen sich meiner an, sondern Menschen, die sich an menschlichem Leid stören. Wer weiß, vielleicht gibt es solche noch in Hamburg, und, wer weiß, vielleicht haben sie sich durch die gestrige Zurschaustellung linken Irrsinns nicht endgültig abschrecken lassen, zu helfen. (Nebenbei: Hilfreich zu sein, beinhaltete in einem tatsächlich radikalen Sinn, sich materialistisch zu bilden, der Kommunistischen Partei beizutreten, Klassenkampf zu führen. Das allerdings wäre für den Moment zu viel erwartet.)

Die Zuständigen

„Gegen die verfassungsfeindliche NPD und ihr terroristisches Umfeld hilft nur das Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger, die friedlich zeigen, daß sie die Nazis weder in Dresden noch in einer anderen Stadt dulden wollen. Ich werde mich in Dresden an den friedlichen Blockaden gegen Nazis beteiligen. Ich bin dabei und weiß, daß viele Mitglieder meiner Partei und auch der anderen demokratischen Parteien in Dresden dabei sind. Ich habe die Kanzlerin gefragt, ob sie sich an der Demonstration in Dresden beteiligt. Eine Antwort steht noch aus. Ich will daran erinnern, daß am 8. November 1992 über 350000 Menschen in Berlin gegen fremdenfeindliche Gewalt auf die Straße gingen. Dabei waren: Richard von Weizsäcker, Rita Süssmuth, Helmut Kohl, mehrere Bundesminister, alle Regierungschefs der Länder – nur die CSU hatte sich verweigert. Es ist an der Zeit, daß wieder einmal die Zuständigen Zivilcourage zeigen.“ (Gesine Lötzsch)

Wieso eigentlich? Nichts wäre gewonnen, wenn ein weiteres Mal das antifaschistische Selbstbild Deutschlands bestätigt werden würde. Niemand wäre sicherer vor mordenden Nazis und abschiebenden Behörden, vor drohender und realisierter Verarmung, vor geführten und noch zu führenden Kriegen. Im Gegenteil, die Morde und Abschiebungen, Entlassungen und Lohnkürzungen, Bombardierungen und Erschießungen würden bloß begleitet vom freundlich und verständnisvoll lächelnden Bundesmob, der seine Hände in Unschuld wüsche. Das kann nur einfordern, wer insgeheim bereits auf der Seite der Mörder und Ausbeuter, also der herrschenden Klasse steht, nämlich der Sozialdemokrat, das vermutlich verlogenste, niederste Subjekt, das der Klassenkampf je kannte. Insofern war die Schelte, die Lötzsch einstecken musste, als sie Interesse an nicht näher benannten Wegen zum Kommunismus heuchelte, völlig unberechtigt und ähnlich absurd, wie der an die NSDAP gerichtete Vorwurf Steinbachs, es habe sich bei jener um eine die Arbeiterklasse vertretende, den Sozialismus anstrebende Partei gehandelt, wo doch bekanntlich dem Monopolkapital im bzw. vom Dritten Reich beste Bedingungen geschaffen wurden. All diese Verwirrspiele, Begriffsverdrehungen und dreisten Lügen dienen schlußendlich aber einem einzigen Zweck: Die wirklich Zuständigen, die Beherrschten und Ausgebeuteten sollen nicht von ihrer Zuständigkeit erfahren, das Proletariat soll kein Klassenbewußtsein entwickeln und abgetrennt bleiben von seiner revolutionären Avantgarde, der Kommunistischen Partei. Schön ist es zu sehen, wenn, wie gegenwärtig in Griechenland, das Erreichen dieses Zwecks massiv behindert wird.

Arische Wissenschaft

„So ist das in der Wissenschaft. Jeder zieht seine eigenen Schlussfolgerungen.“ (Kristina Schröder)

Beiläufig I

„Nur ein paar Wochen länger hätte die DDR existieren müssen, dann wäre wahrscheinlich einer der meistgesuchten Nazi-Verbrecher gefasst worden. „ (bor

Wo es nichts mehr macht, entdeckt der Spiegel die Effektivität des sozialistischen Antifaschismus. Bald lobt die Welt die Waldheimer Prozesse und die FAZ die Mauer. CDU und FDP arbeiten ihre Vergangenheit auf, der BND wird aufgelöst. Wahrscheinlich sieht so die Vorbereitung der nächsten Machtübergabe aus.

Faschismus

Rolf Hochhuth sprach mit dem Vertriebenenfreund Harald Schmidt im Fernsehen über seine Alkoholexzesse, seine Theorie von den Juden, die die Medien kontrollieren, und seinen verkommenen Nachwuchs. Er rief zur „sozialen Revolution“ auf, der faschistische Studiomob stimmte applaudierend zu. Zwar brüllte dann keiner „Sieg Heil“ oder stimmte das Horst Wessellied an, es wurde stattdessen entspannt gelacht, doch hat das nicht zu bedeuten, die Faschisierung hätte erst stattzufinden. Faschismus (wenn der anders genannt wird) ist nämlich bereits mehrheitsfähig, Hochhuth also womöglich auch. Beide sind grauenhaft. Hatte ich Hochhuth noch durch Anwendung satirischer Mittel demaskieren wollen, komme ich nicht mehr umhin anzuerkennen: Hochhuth bloßstellen kann niemand besser als Hochhuth.

der böse rolf

Lars von Trier mit im Boot?

„Ich wollte wirklich Jude sein und dann fand ich heraus, dass ich ein Nazi bin, den meine Familie war Deutsch, die Hartmanns, das hat mich auch amüsiert. Was soll ich sagen? Ich verstehe Hitler, ich denke, er hat ein paar absolut schlechte Dinge getan, aber ich kann ihn mir in seinem Bunker vorstellen… Ich sage ja nur, dass ich den Mann verstehe. Er ist nicht, was man einen netten Kerl nennen würde, aber ich verstehe viel über ihn und habe ein bisschen Mitleid mit ihm. Aber kommen Sie, ich bin nicht für den zweiten Weltkrieg oder gegen die Juden. / Ich bin sehr für die Juden, nicht zu sehr allerdings, denn Israel ist ein Ärgernis, aber trotzdem… wie komme ich aus diesem Satz nur wieder raus? Ich wollte nur sagen, die Kunst…Ich bin sehr für Albert Speer, er war eines von Gottes besten Kindern und hatte ein Talent, das es ihm möglich machte… Okay, ich bin ein Nazi.“

„Ich bin weder antisemitisch, habe keine rassistischen Vorurteile, noch bin ich ein Nazi.“

Daß Lars von Trier aller Wahrscheinlichkeit nach ziemlich wahnsinnig ist, wusste eigentlich jeder, der zwei, drei seiner Filme gesehen hat, schon länger. Ob seine Äußerungen von Mittwoch für bare Münze zu nehmen sind, ist daher nicht die sonderlich interessante Frage. Erhellend sind vielmehr die Reaktionen auf seine Worte. Den Vogel schoß mal wieder 3sat ab: Kulturbeflissen wurde von Triers Begeisterung für die Architektur Albert Speers erwähnt, seine Abneigung Israel gegenüber allerdings geschmeidig verschwiegen, damit bloß kein pseudogebildeter Fernsehzuschauer, andere hat und will 3sat eh nicht, auf die ja ganz richtige Idee hätte kommen können, Israelkritik und Nationalsozialismus hingen engstens zusammen, seien womöglich weitgehend ununterscheidbar. Lars von Trier hat also das Betriebsgeheimnis der postmodernen Faschisten ausgeplaudert, als er scheinbar verrücktes Zeug redend am Mittwoch frank und frei die Wahrheit aussprach: Der Antizionismus ist die linksfaschistische Gestalt des Antisemitismus, der nur im Wahn als kaum mehr auftretend betrachtet werden kann. Der Mauer, die von Leuten wie Norman Paech und anderen Knalltüten zwischen einerseits dem bösen verbotenen Judenhaß der Nazis und andererseits der guten legitimen Kritik an ausgerechnet dem einzigen jüdischen Staat im Sinne der Hamas mühsam errichtet wurde, hat der durchgedrehte Däne jedenfalls einen Riß zugefügt. Mr. von Trier, tear down this wall!

Von Trier persönlich wird man, bei Interesse, nun danach beurteilen müssen, ob er sich mit den Antisemiten verschiedenster Coleur ins Boot setzen wird und bei der sogenannten Friedensflotte (ab 2:05) anheuern wird.

Deutsches Kabarett: Georg Schrammstein

Vor vier Jahren fand Hans Mentz in der Titanic lobende Worte für Georg Schramm, denn „hier meinte es jemand ernst“. Mentz charakterisierte ihn dann 2009 „weniger als Komiker denn als kabarettistischen Volkstribun“, was ebenfalls positiv gemeint war. Doch hatten sich erste Zweifel eingeschlichen angesichts des „aus Krawattenträgern und Jack-Wolfskin-Fünfzigern“ bestehenden Publikums. Genau diese Art Leute war es auch, die sich eines vergleichsweise völlig irrelevanten Bahnhofumbaus wegen empört zum Demonstrieren begab und, nachdem sie ein wenig Staatsgewalt abgekriegt hatte, ohne daß daran irgendetwas Außergewöhnliches zu finden war, denn genau das passiert eben immer genau dann, wenn Bürger, ungeachtet ihrer sonstigen mitläuferischen Qualitäten, nicht so wollen wie die vom Kapital angeleitete Politik nebst ihren ausführenden Kräften den Skandal des Jahres 2010 kreierte. Selten wurde ein so langweiliges Thema so lange allerorten breitgetreten wie dieser schwäbische Kuhfladen. Angeblich reden selbst die Arbeiter an den Todesreaktoren in Fukushima während ihrer Mittagspause von nichts anderem – nicht Fukushima, Stuttgart ist überall. Georg Schramm ging es jedenfalls genauso wie dem Rest der Welt, Stuttgart 21 ließ ihn nicht mehr los, zweimal bereits musste er, denn er konnte nicht anders, aufgebracht, wie er immer war und weiterhin ist, zu einer der öden Montagsdemos, um als Lothar Dombrowski seine unendliche Wut zum Ausdruck zu bringen. Und das tat er. Doch damit nicht genug! Anstatt bloß die ohnehin überzeugten Stuttgarter Kleinbürger zu bepredigen, nahm Schramm „sich die CDU vor“. Im Freizeitpark in Rust zeterte er, diesmal gegen Lottogesellschaft und irgendwelche aktuellen sowie Ex-Minister. Er machte also das, was er immer tut, das, was jeder kennt, der ihn wenigstens einmal im ZDF gesehen hat, wo er zuletzt das dortige Kabarettprogramm moderierte, zusammen mit Urban Priol, den Bahnhofsmodernisierungen und stinknormale Kapitalbewegungen genauso aufregen wie seinen ehemaligen Kollegen, vor allem sobald sie in Stuttgart stattfinden und ihnen dank Unmengen erboster grün wählender Mittelständler genügend Applaus garantiert ist beim herrlich nonkonformen Schimpfen. Nach seinem Auftritt, der also nur für diejenigen ein „Eklat“ darstellen konnte, die auf Veranstaltungen gehen, von denen sie nichts wissen, und solchen Preise verleihen, die sie nicht kennen, war der anwesende Teil der herrschenden Klasse gehörig verstimmt und witterte in Gestalt von Roland Mack, unter anderem Bundesverdienstkreuzträger, nichts geringeres als „Klassenkampf“, worauf Schramm sich ein wenig hin und her wand, Fehler einräumte, einschränkte, aber dann doch nichts zurücknahm, womit er sich für eine späte Politikerkarriere qualifiziert haben dürfte. Mit Klassenkampf hat das alles natürlich nichts zu tun, was nicht zuletzt auch die Äußerungen seiner Fans beweisen:

„WEITER SO, GEORG SCHRAMM, die Nation braucht Dich!“

„Ich weiss warum ich IHN als Bundespräsident wollte.“

„Solche Mäuler braucht unser Land! Weiter so. Endlich wieder ein Kabarettist mit Format, Charakter und Rückgrat und keine lobbygeschleiften Gummipuppen!“

Usw. usf.

schramm 21

Sozialdemokratie aktuell

Was nicht in der Zeitung steht:

„Thilo Sarrazin ist so stark, seine Partei so schwach wie nie. Die SPD leidet weiter an ihrem Provokateur, der eigentlich ihr Star sein könnte.

Dass die SPD Thilo Sarrazin nicht loswerden wollte, tut einigen in der Partei weh. Die Älteren Schmidt und von Dohnanyi hingegen haben immer davor gewarnt, den Bestseller-Autor aus der Partei auszuschließen. Denn sie hätten die nächsten sein können. Schauen wir also auf die Partei, der sogar die Werbefirmen den Vertrag kündigen, weil sie nicht mehr wissen, was sie in der nächsten Bundestagswahl überhaupt bewerben sollen. Und ob sie das, Stichwort Volksverhetzung, überhaupt dürften.

Dann könnte man glatt sagen: Wenn die SPD jemandem Aufmerksamkeit und Profil zu verdanken hat, dann Thilo Sarrazin. Und eben nicht Gabriel oder Nahles oder Steinbrück oder Steinmeier. Eine Reichs- und Volkspartei, so Helmut Schmidt, müsse auch für Ausländer, Juden und Arbeitslose schmerzhafte Debatten aushalten.

Und schmerzhafte Personen. Denn ein leichter Fall ist der ehemalige Bundesbanker und Finanzsenator Berlins nicht. Der Erfolg seines Buches hat ihn wohl auch überrascht. Die folgenden Zeiten waren hart für ihn, aber auch wie ein Rausch. Ein Nazi on Speed.

Er hat die Anfeindungen überstanden, da ihm aus Parteibasis und in der breiten Bevölkerung viel Zustimmung zuteil wurde. Den Kauf seines Buches konnte man fast als Akt volksgemeinschaftlichen Ungehorsams betrachten gegen eine Politik, die nie in der Lage war, sich kritisch und tatkräftig mit Fehlentwicklungen in bestimmten sozialen und kulturellen Milieus, auch und vor allen muslimischen, zu befassen. Dabei hatte nach der Reichswiedervereinigung alles so hoffnungsvoll begonnen

Nicht alle manchmal (angeblich) hölzernen Thesen und (eigentlich nicht) skurrilen Passagen des Buches fanden Anklang, wohl aber die rührenden Stellen über die Bedeutung vom Fehlen jeder Bildung, auch in seinem Leben. In erster Linie schätzten die meisten Leser (z.B. Westerwelle) seine Kritik am ausufernden Sozialstaat, der Gutes wolle und doch oft nur das Gegenteil dessen bewirke: Stagnation und Passivität und spätrömische Dekadenz.

Es war wichtig, dass eben kein Faschist diese Kritik aussprach, sondern ein Sozialdemokrat. Jeder kennt seinen Namen. Statt Stachel der SPD könnte Sarrazin also Star der NPD sein. Ist er aber nicht. Die Parteien hadern weiter.

Gerade hat Klaus Bade, Migrationsforscher, ihn erneut als „Brandstifter“ bezeichnet. Doch längst ist die Skandalisierung Sarrazins gescheitert, denn er war damals gar nicht in Hoyerswerda, sondern im Urlaub. Auf Blitzbesuch in Polen. Deutschland ist mitnichten „vergiftet“. Jedenfalls nicht von Sarrazin. Wenn, dann von diesen Brunnenvergiftern. Das einig deutsche Vaterland ist ein bisschen einiger, ein bisschen deutscher geworden. Nicht trotz, sondern dank Sarrazin. Nicht mit, sondern gegen die Gemüsehändler und Kopftuchmädchen.“

Der Stachel und die Gemüsehändlerstochter

Post vom Feind

Freundliche Post flatterte uns in Folge des den Tolerance Day betreffenden offenen Briefleins an pro7 ins marxistisch-leninistische Geheimversteck:

„Pro Sieben hat recht, wir sollten tolleranter sein.
Wir sollten auf die Knie gehen wenn wir einen Musel begegnen, ihm die Füsse küssen und ihm unsere Geldbörse schenken.
Wir sollten jeden Musel von vorne bis hinten bedienen,
ihm freiwillig unsere Töchter zum vergewaltigen zur Verfügung stellen,dabei zuschauen und klatschen!!!!
Jeder Deutsche sollte nicht für sich und seine Familie arbeiten gehen sondern für den Miri Clan!!!
Wir sollten uns freuen wenn wir auf dem Boden liegend fast zu tote getreten, als scheiss Kartoffel bezeichnet werden und rufen: „Ja, ich habs geschafft, ich werde Kulturbereichert.Ich bin tollerant!“ und um noch toleranter zu sein,sollten wir danach sterben und nicht wie sonst ein lebenlang invalide sein.
Nein… Pro Sieben hat recht: wir MÜSSEN tolleranter werden!!“

So sind sie, die arbeitsamen Scheißkartoffeln, tollwütig geifernd, bis über den Rand, den sie nie halten können, mit in lustvoll-schauderndem Ton vorgetragenen Perversionen angefüllt, die immer auf Andere projiziert werden müssen, und der Sprache ihrer so hermetisch abgeriegelten wie imaginierten Kulturnation so wenig mächtig, daß man sie anhand ihres in an Schriftform entfernt Erinnerndem Erbrochenen von unproduktiven Gemüsehändlern beim besten Willen nicht unterscheiden könnte – wäre da nicht das unverwechselbare weinerliche Opfergehabe, das den Deutschen schon immer einzigartig machte.

Gegen den Wahnsinn Esra Ayse Onus‘

„Wir können froh sein, dass es sowas wie den Deutschen Idealismus und vor allem die Weimarer Klassik, die die Deutsche Romantik kennzeichnet, gab.“ (Esra Ayse Onus)

Wie kann jemand nur so verwirrt sein und seine Konfusion derart frei von Selbstbewußtsein, doch voller Selbstvertrauen in den eigenen, nicht vorhandenen Geist entblößen?

schillerddr